Unser Hotel liegt am Fluss „Chao Phraya“ und entpuppt sich als sehr guter Ausgangspunkt für eine erste Besichtigung, wenn auch etwas ausserhalb der Stadt gelegen. Ein Gratisshuttle Boot fährt regelmässig zum Ausgangspunkt „Sathorn“. Von dort nehmen wir das Tourist Schnellboot. Dieses fährt einem von Pier zu Pier und man kann so oft ein- und wieder aussteigen wie man will. Ab Pier 9 geht’s auf die erste Entdeckungsreise. Das noch etwas heisse Klima lässt meine Gehirnzellen noch nicht vollumfänglich arbeiten und so falle ich doch tatsächlich auf den erstbesten, unformierten Thai rein, der behauptet, dass der Tempel erst in zwei Stunden öffnet und wir doch in der Zwischenzeit drei andere Sehenswürdigkeiten anschauen sollten. So dämlich und ärgerlich, denn wir wurden ja genau davor gewarnt. Und somit sei hiermit die Erkenntnis des ersten Tages, dass auch ein „routinierter“ Traveller immer wieder auf Touristenfallen hereinfallen kann. Mich ärgerts wirklich und wirkt sich nicht wirklich förderlich auf meine Einstellung gegenüber den permanent lächelnden Thais aus.
Der „Schaden“ hält sich dann zum Glück in Grenzen. THB 40.- kostet uns der vermeintliche Spass und beschert uns wenigstens eine abenteuerliche Tuktuk Fahrt mitten durchs Verkehrschaos der Stadt.
Später auf eigene Faust führt uns der Weg schliesslich am schlafenden Buddha sowie am höchst imposanten und prächtigen What Arun Tempel vorbei. Eigentlich hätten wir noch einen Abstecher in die China Town auf dem Plan gehabt, doch dass wird uns doch zu viel für den ersten Tag. Wir ziehen uns zurück auf "unsere Insel" in der Stadt und geniessen die allerletzten Abendsonnenstrahlen am Pool.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen