Mittwoch, 2. Februar 2011

Mit dem Zug von Bangkok nach Phitsanulok, Mi, 2.2.11

Der Receptionist vom Marriott hat uns nun tatsächlich die langsamste Verbindung herausgeschrieben, was uns natürlich nicht aufgefallen ist, denn von der Strecken- und Zeitverhältnissen haben wir noch nicht wirklich eine Ahnung. So fuhren wir also 3 Klasse Bangkok / Phitsanoulok, die absolut günstigste Variante für nur gerade mal THB 69.-  = CHF 2.25
Die ganze Fahrt war ein Highlight und wirklich interessant. Als einzige „Farangs“, wie die „Ausländer“ hier genannt werden, eingepfercht zwischen Thais, die uns immer wieder freundlich anlächelten. Die Fahrt führt uns raus aus der Grossstadt, durch die bereits sehr grüne Agglomeration und dann weit in unendliche Ebenen von Reisfeldern vorbei. Immer mehr gegen Norden wird es sogar etwas hügelig, landschaftlich ein Genuss! Und verhungern müssten wir auf der langen Fahrt auch nicht, denn so im Vierminutentakt kommt hier irgendeine schreiende Thaifrau vorbei und preist von Mineral über Früchte, Nüsse bis hin zu Fleischspiessli und irgendwelche Crevettenbällchen. Doch wirklich glusten tut uns das nicht, wir knabbern lieber an unseren schon etwas trockenen Donut aus dem Hotel. Die inzwischen weich gewordenen Twix müssen zuerst in den Kühlschrank. Ups, wie geht’s wohl der grossen Toblerone die wir Buchi und Wäfi mitbringen wollen? Gerade kam wieder so eine Servierdame vorbei. Zum wiederholten mal versucht sie uns einen Thai Schnaps zu verkaufen. Sehen wir so aus als ob wir einen Schnaps brauchen würden? So, nun geht die Fahrt noch 4 Stunden – die Hälfte haben wir geschafft!

1 Kommentar:

  1. Liebe Yonne
    Der Blog-Eintrag ist so lebendig und interessant geschrieben.Wir können deine Erlebnisse – obwohl wir vor 20 Jahren in Thailand waren – exakt nachverfolgen und mussten schmunzeln, schmunzeln, schmunzeln. Genau so haben wir es auch erlebt und auch wir haben uns zuerst über uns geärgert und nachträglich darüber gelacht.
    Wir freuen uns auf den weiteren Reisebericht.
    Herzlichst
    Chrigi und Fredy (Hunter Valley, Australien)

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